Unser Klassenraum

(von Caroline L. und Marvin W.)

Unser Klassenraum gefällt eigentlich allen Kindern gut, weil er besonders gemütlich eingerichtet ist und wir uns wie zu Hause fühlen können. Dafür sorgen unter anderem auch eine Musikanlage sowie eine DVD-, Video- und Fernsehkombination. Da wir über eine spezielle Beleuchtung mit Flutern, Scheinwerfern, Lichtschläuchen und anderen Spielereien verfügen, brauchen wir die Deckenlampen (weiße Neonröhren mit dem Charme einer Verwaltungsbehörde) gar nicht erst einzuschalten. Auf einem Fensterbrett sind rote Ablagen für Arbeitsbögen untergebracht, das andere steht voller Grünpflanzen. Gleich daneben befindet sich die Computerecke. Auf der anderen Seite des Raumes stehen zehn blaue Bürocontainer, in denen unsere Arbeitsmaterialien untergebracht sind. Jeder Schüler und natürlich auch jede Schülerin besitzt eine eigene Schublade.

Sehr beliebt ist die Sitzecke mit dem elektrischen Kamin, der uns allerdings kurz nach dem Einschalten und für ca. drei Minuten einen Tick zu laut ist. Auch einige Spiele entwickeln bei Benutzung einen deutlich zu hohen Geräuschpegel. Weiterhin können wir die Kunstarbeiten und die Fotos unserer Vorgängerklasse überhaupt nicht leiden. Wir erinnern uns beim besten Willen auch nicht, jemals um Genehmigung gebeten worden zu seien. Und warum zum Teufel braucht eine Klasse drei verschiedene Uhren, von denen eine als nur als Pausenzeichen fungiert, die andere sekundengenau per Funk gesteuert wird und die letztere, eine Wanduhr, zu allem Überfluss noch eine Abweichung von ca. 60 Sekunden aufweist. Dabei hätte eine einzige Uhr doch vollkommen ausgereicht - das ist einfach unglaublich! Wir müssen uns eben wohl doch so langsam mal Gedanken über eine Personalveränderung machen - so kann das jedenfalls wohl kaum weitergehen.